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Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland e.V.

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Die Arbeitsgemeinschaften (ARGE)

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pfeil1.118 Ambulante Dienste
pfeil1.119 Bauen & Umwelt
pfeil1.120 Öffentlichkeitsarbeit
pfeil1.121 Schmerz
pfeil1.122 Schule & Studium
pfeil1.124 Rechtsbeistand in Fragen des Sozialrechts
pfeil1.124 Recht                                                                                    pfeil1.124 Urlaub                                                                                   pfeil1.124 Barrierefrei Leben

ARGE Ambulante Dienste

ISB Ambulante Dienste
Milan Kadlec
Bornberg 94, 42109 Wuppertal
Tel.: (02 02) 45 02 71, Fax: (02 02) 45 39 42
Email: info@isb-ggmbh.de
http://www.isb-ggmbh.de

Von jeher hat sich die ARGE Ambulante Dienste mit praktischen Hilfen und politischer Arbeit immer zweigleisig engagiert. Im Vordergrund stand und steht natürlich die praktische Arbeit, zu der Beratungsgespräche über Leistungen der verschiedenen Kostenträger (Kranken- und Pflegekassen, Sozialhilfeträger u. a.) und alltagsnahe Tips rund um die Organisation der häuslichen Pflege gehören.

Ein besonderer Schwerpunkt ist die Beratung von heimbeatmeten Querschnittgelähmten.

Daneben bemüht sich die ARGE, bei der Vermittlung von Kontakten zu öffentlichen Stellen, Sozialdiensten, Rechtsdiensten etc. behilflich zu sein.

Auf Landes- und Bundesebene setzt sie sich mit Schreiben zu aktuellen Sachverhalten für die Belange von behinderten Menschen ein. Die Themecn sind vielfältig und reichen von Fragen zur gesetzlichen Novellierung der Kostenstrukturen bis zu Themen wie Arbeitgebermodelle in der individuellen Schwerbehindertenbetreuung.

Darüber hinaus ist die ARGE Ambulante Dienste aktives Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft „Heimbeatmung und Respiratorentwöhnung“ mit Sitz in Göttingen.

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ARGE Bauen & Umwelt

Dipl. Ing. Dirk Michalski
Sachverständiger für barrierefreies Planen und Bauen
Im Hohnsiefen 1, 53819 Neunkirchen-Seelscheid
Tel. +Fax: (0 22 47) 60 70

www.barriere-frei-bauen.de
Email: michalski@barriere-frei-bauen.de

Archiketur- und Ingenieurböro Opper,
Auf der Wiese 20, 41564 Kaarst (Driesch)
Tel.: (0 21 31) 51 17 09
Fax.: (0 21 31) 51 17 00
www.opper-architekten.de
Email: buero@@opper-architekten.de

Die ARGE Bauen und Umwelt möchte in erster Linie dem noch häufig bestehenden Informationsdefizit bezüglich Barrierefrei Bauen bzw. Planen und der damit verbundenen Umweltgestaltung abhelfen. Zu der Thematik „Barrierefrei“ ist anzumerken, dass sich dies auf alle Behinderungen bezieht und die Berücksichtigung allen Menschen zugute kommen sollte!

Es hat sich gezeigt, dass die vorhandenen Informationen und Ressourcen (Fachplaner) häufig aus Unkenntnis nicht abgerufen werden. Wo dies wissentlich nicht berücksichtigt wird, gilt die aktive Einmischung!

Inhaltliche Anfragen aller Art, von Betroffenen und Interessierten (aus welchen Gründen auch immer) sollen und werden so weit wie möglich bearbeitet. Innerhalb der ARGE werden die fachspezifischen Informationen gesammelt und zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus wird an der weiteren Verbreitung und stetigen Verbesserung der bestehenden Literatur und der DIN Normen gearbeitet.

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ARGE Öffentlichkeitsarbeit

Peter Mand
Felbelstrasse 15, 47799 Krefeld
Tel.: (02151) 6 21 70 00
Emal: peter.mand@t-online.de

Die Satzung der Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland e.V. sieht als einen der Tätigkeitsschwerpunkte die Öffentlichkeits- und Informationsarbeit vor. Um dieser Aufgabe verstärkt nachkommen zu können beschäftigt sich nun eine eigene Arbeitsgemeinschaft mit diesem Thema.

Die ARGE Öffentlichkeitsarbeit unterstützt vorrangig die Informations- und Beratungstätigkeit Betroffener mit Hilfe von Informationsmaterial und der Veröffentlichung von Fachinformationen. Eine neue Schriftenreihe wird Schwerpunktthemen aus dem Umfeld der Querschnittlähmung aufgreifen. Aber auch in der Öffentlichkeit soll das Thema Querschnittlähmung stärker wahrgenommen werden und ein Bewußtsein für die Probleme querschnittgelähmter Menschen erzeugt werden, denn erklärtes Ziel der Fördergemeinschaft ist auch über das Thema Querschnittlähmung zu informieren und aufzuklären.

Abgesehen von den vorgenannten Gründen soll mit der intensivierten Öffentlichkeitsarbeit aber auch für die Fördergemeinschaft geworben werden. Berichte über Projekte, Tätigkeitsschwerpunkte und "Leistungen" sollen ein Bild von der umfassenden Arbeit der Fördergemeinschaft zeichnen und möglichst viele Betroffene, Angehörige und Interessierte für unsere Arbeit gewinnen. Denn wie alle Selbsthilfegruppen und Interessenverbände, so sind auch wir auf eine breite Mitgliederbasis angewiesen, um unsere Anliegen durchsetzen und noch besser als bisher helfen zu können. Vor allem die Gewinnung aktiver Mitglieder ist Voraussetzung für die Fortführung der außerordentlich wichtigen Arbeit und die zukünftige Versorgung mit Rat und Hilfe.

Die ARGE Öffentlichkeitsarbeit dient aber auch als Schnittstelle zu den Mitgliedern. Stärker als bisher sollen diese in Zukunft mit regelmässigen Informationen über die Tätigkeiten der Fördergemeinschaft versorgt werden und last but not least möchten wir Spender informieren wofür ihr Geld Verwendung findet. Melden Sie sich bei der ARGE Öffentlichkeitsarbeit, wenn Sie Kritik oder Anregungen haben, wenn Sie helfen können oder Ihre Erfahrungen einbringen möchten. Vielleicht haben Sie Interesse an einer unserer Arbeitsgemeinschaften mitzuwirken, haben einen interessanten Beitrag oder wollen zu einem bestimmten Thema Stellung beziehen. Wir freuen uns in jedem Fall auf Ihre Nachricht!

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ARGE Schmerz

Margarete Gritli Blickensdörfer
Gottfried-Keller-Straße 54, 40474 Düsseldorf
Tel.: (02 11) 38 73 69 67,
Email: gblickensdoerfer@ish.de

Die ARGE Schmerz ist eine Hilfe für alle Querschnittgelähmten, die mit Schmerzen zu tun haben, insbesondere aber für jene, die in den durch Rückenmarkverletzung gefühllosen Körperteilen oder Gliedmaßen starke Schmerzen verspüren. Diese Missempfindungen - vergleichbar mit dem Schmerz, den Amputierte in ihren nicht mehr vorhandenen Gliedmassen empfinden - können sofort oder auch erst viele Jahre nach Erleiden der Querschnittlähmung eintreten. Eine bei allen Querschnittgelähmten zielführende Therapie ist heute weltweit noch nicht möglich, da die Ursache dieses Schmerzphänomens nicht ausreichend geklärt ist.

Die ARGE Schmerz der FGQ hat in der Vergangenheit schon vielen Querschnittgelähmten helfen können mit den chronischen Schmerzen besser umzugehen. Das Ziel ist jedoch, die Forschungsarbeit nach den Schmerzursachen fortzusetzen, so dass schliesslich eine erfolgreiche Therapie möglich ist.

Auf dem Weg dahin sind von der ARGE schon wichtige Vorarbeiten geleistet worden. Mit finanziellen Mitteln aus dem Bundesministerium für Forschung und Technologie wurde eine detaillierte Bestandsaufnahme bei rund 1.000 Querschnittgelähmten an 4 großen Rehazentren, die auch Stützpunkte der FGQ sind, von 1993-1995 durchgeführt. Der umfassende Forschungsbericht „Beschreibung und Dokumentation von Schmerzzuständen bei Querschnittgelähmten“ kann eine wichtige Grundlage für weitergehende Forschungsarbeiten sein. 

Im Paraplegiker, dem Nachrichtenmagazin der Querschnittgelähmten in Deutschland, tragen Veröffentlichungen zum Thema Schmerz dazu bei, dass ein Erfahrungs- und Informationsaustausch stattfindet. Auch zu ausländischen Organisationen und Vereinigungen, die sich mit der Lösung von Schmerzproblemen befassen, bestehen langjährige und gute Kontakte.

Die ARGE Schmerz hat Schritte dahingehend unternommen, dass im heutigen Multi-Media-Zeitalter querschnittgelähmte Schmerzpatienten künftig auch die enormen Informationsmöglichkeiten im weltweit operierenden Internet nutzen können. Ein Videokonferenz-System soll mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Querschnittlähmung möglichst bald praktische Anwendung finden.

                                                                                                                                    > zurück

ARGE Schule & Studium

Karen Fischer
Tel.: (02 31) 75 97 66
Email: sofortkennung_22133mail1@t-online.de

Während der Planung und Organisation von schulischer Laufbahn, beruflicher Ausbildung oder Studium wird leider nur allzu deutlich, dass die individuellen Bedürfnisse von Menschen mit einem Handicap - zumindest außerhalb der Sondereinrichtungen - bislang weitgehend ignoriert werden oder jedenfalls noch keine ausreichende Beachtung finden. Persönliche Erfahrungen verdeutlichen, dass wir auch weiterhin gegen Diskriminierung und für Chancengleichheit kämpfen müssen. Außerdem kostet die Überwindung von Hürden innerhalb des Bildungssystems durch individuelle Lösungen den einzelnen noch sehr viel Kraft und Zeit.

Neben der Gestaltung eines barrierefreien Lebensraums, sowie Anträgen auf Pflegeleistungen und Assistenz, technischen und medizinischen Hilfsmitteln und Therapien stellen sich im Zusammenhang mit der Planung und Organisation des schulischen, als auch beruflichen Werdegangs für SchülerInnen und Eltern viele Fragen.

Die ARGE "Schule & Studium" hat daher allgemeine und aktuelle Informationen zum Bildungssystem in Deutschland zusammengestellt. Unser Infopaket basiert unter anderem auf den Veröffentlichungen der entsprechenden Bundesministerien, der Kultusministerkonferenz, der entsprechenden Landesministerien der jeweiligen Bundesländer und der jeweiligen sozialen Kostenträger.

In unserem Informationsangebot lassen sich unter anderem ausführlich folgende Themen nachlesen: Bildungseinrichtungen, Bildungsaufträge und Bildungsangebote (Sonderschule für Körperbehinderte, Grundschule, Haupt-, Real-, Gesamtschule, Gymnasium, Berufs-und Kollegschulen, Fachhochschulen, Universitäten etc.), Förderdiagnostische Gutachten zur Bestimmung von individuellem Förderbedarf und dem Förderort.

Mit im Paket: Adressenliste von Bildungseinrichtungen für Menschen mit einer Körperbehinderung, von Bildungseinrichtungen mit Integrationsklassen (behinderte und nichtbehinderte Menschen lernen gemeinsam in einer Schulklasse), von Landesministerien, Bezirksregierungen, Schulämtern, Behindertenbeauftragten und Kostenträgern.

Über dieses Angebot hinaus stehen wir im Rahmen von Beratung, Informations- und Erfahrungsaustausch gerne persönlich zur Verfügung. 

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ARGE Rechtsbeistand in Fragen des Sozialrechts

Herbert Müller
Freiherr-vom-Stein-Str. 47, 56566 Neuwied/Engers
Tel.: (0 26 22) 889 632, Fax: (0 26 22) 889 636
Mo Di Do Fr  10-13 Uhr und 14-18 Uhr
Email: h.mueller@engers.de

Die Fördergemeinschaft der Querschnittsgelähmten in Deutschland e.V. (FGQ) ist eine bundesweit aktive, als mildtätig anerkannte Selbsthilfe-Organisation.
(Nähere Informationen/ Anmeldeformular/ Spendenkonto s. unten)

Die FGQ hat mich als Rechtsbeistand und Prozessagent bevollmächtigt. Meine Tätigkeit übe ich ehrenamtlich aus. Bisher konnte ich jeden, der sich an mich gewendet hat, soweit es sich um einen Fachbereich handelt, in dem ich mich auskenne – und das sind im Sozialrecht viele, helfen. Durch eine Änderung des Sozialgerichtgesetzes (SGG) zum 01.07.2008, in Verbindung mit dem Rechtsdienstleistungsgesetz, darf ich nur noch Mitglieder der FGQ beraten und vertreten. Sollte ich dabei nicht selbst sinnvoll helfen können, bemühe ich  mich, durch die Vermittlung von Kontakten zu geeigneten Spezialisten zu einer Problemlösung beizutragen.

Auch in der Zukunft ist die Zahlung von Honorar keine Bedingung für mein Engagement. Bei einem positiven Ergebnis meiner Bemühungen freut sich aber der Schatzmeister der FGQ (siehe unten) natürlich über eine Spende zur Unterstützung der Arbeit zugunsten querschnittgelähmter Menschen (deren Höhe im eigenen Ermessen liegt). Sollten Sie noch kein Mitglied unserer Organisation sein, können Sie das nachstehende Anmeldeformular ausfüllen und uns per Post, Mail oder Fax übermitteln. Für Querschnitts- gelähmte kostet die Mitgliedschaft in der FGQ nur 15 EUR jährlich (für andere Personen30 €, im Rahmen einer Familienmitgliedschaft nur 15 €). Der Bezug der Zeitschrift PARAPLEGIKER mit vielen wichtigen Informationen 4 x jährlich ist darin enthalten.

Wenn Sie bereits FGQ Mitglied sind, sollten Sie dieses Informationsblatt an andere Betroffene weiterreichen, damit unsere Selbsthilfe-Organisation durch noch mehr Mitglieder weiter gestärkt wird.

> Anmeldung

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ARGE Recht

Schadensersatzrecht
Gottfried Weller
Email: GottfriedWeller@arcor.de

Wir, die Arbeitsgemeinschaft Recht der Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland e.V. haben uns zum Ziel gesetzt, über die rechtlichen Problematiken nach einer Querschnittlähmung aufzuklären und eine erste Hilfestellung für den schwierigen Kampf mit den Versicherern und den Sozialkassen zu geben.

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ARGE Urlaub

Johann Kreiter
Laubenweg 1, 70565 Stuttgart
Tel.: (07 11) 715 64 90, Fax: (07 11) 715 64 92,
Email: jnkreiter@aol.com

Die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten (FGQ) gehört zu den Pionieren in Sachen barrierefreier Tourismus. Schon bald nach der Gründung der FGQ, vor mehr als 25 Jahren, wurde klar, dass Urlaub für viele Querschnittgelähmte ein leidvolles Thema war. Es gab so gut wie keine Möglichkeiten. Die ARGE Urlaub in der FGQ ging mit Elan an das Thema, verhandelte mit Reiseanbietern, entwarf einen richtungsweisenden Erhebungsbogen und stellte Überlegungen an, selbst ein Ferienangebot zu machen (letzteres inzwischen mit einem eigenen Häuschen in Österreich verwirklicht). Kontakt über die FGQ-Zentrale in Mölsheim.

In erster Linie will die ARGE Urlaub durch Informationen und Beratung die FGQ-Mitglieder zum Reisen ermuntern. Aber auch in der Öffentlichkeit soll das Thema Reisen mit Behinderung stärker wahrgenommen und ein Bewusstsein für die Probleme behinderter Reisender erzeugt werden. Unsere Aufgabe ist es, für die Verbesserung von Reise- und Urlaubsmöglichkeiten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zu arbeiten. Davon profitieren nicht nur Menschen mit Querschnittlähmung und ihre Angehörigen, sondern auch andere Gehbehinderten und Rollstuhlfahrer, Menschen mit anderen Behinderungen, aber auch Ältere und Familien mit kleinen Kinder. Für behinderte Menschen ist ein barrierefreies Angebot für einen erholsamen Urlaub unerlässlich - für alle anderen bedeutet es Komfort und Qualität im Urlaub.

Vor mehr als 20 Jahren habe ich damit begonnen mich mit dem barrierefreien Tourismus zu beschäftigen. Heute verspricht die bauliche Barrierefreiheit in den skandinavischen Ländern ein besonderes Reiseerlebnis. In den südlichen Ländern werden Barrieren durch Gastfreundschaft und Service ausgeglichen. In Deutschland gibt es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Sachen Barrierefreiheit und Gastfreundschaft noch viel zu verbessern, auch wenn sich schon viel getan hat. Als Reisejournalist und Vorsitzender der Nationalen Koordinationsstelle Tourismus für Alle e.V. (NatKo) setze ich mich mit vielen Mitstreitern seit Jahren dafür ein.

Die meisten Mitarbeiter in Reisebüros sind überfordert, wenn es zum Beispiel darum geht eine barrierefreie Unterkunft zu finden oder auch Mietwagen mit Handgas, barrierefreie Ausstellungen und Museen, Strandzugänge, Restaurants usw. Als Mensch mit Behinderung bin ich also auf das Internet angewiesen. Hier finde ich, was ich suche, jedoch oft erst nach langer Zeit. Aber stimmen die abgerufenen Informationen? Und am Telefon? “ Bisher sind die Leute im Rollstuhl hier immer zurecht gekommen - die konnten aber auch aufstehen, können Sie das nicht?” habe ich oft gehört..... Menschen mit Behinderung müssen sich auf die Genauigkeit und Richtigkeit der Angaben verlassen können. Das muss von den touristschen Anbietern verstanden werden.

Die Bahn hat sich in den letzten Jahren bezüglich der Barrierefreiheit und des Service- angebotes weiterentwickelt. Doch bleibt einem Menschen im Rollstuhl aufgrund der gewünschten Anmeldung eine spontane Bahnfahrt in vielen Fällen verwehrt. Hoffen wir auf die angekündigten fahrzeuggebundenen Einstiegshilfen auch in Fernreisezügen. Der Individualreisende mit PKW ist da freier. Doch auch ihm kann am Urlaubsziel so manches überraschen. Hier haben sich in den letzten Jahren zahlreiche barrierefreie Angebote entwickelt. Aber was nützt einem das beste barrierefreie Bad, wenn man im Ort und der näheren Umgebung nichts unternehmen kann? Auch der mobilitätseingeschränkte Gast möchte wie jeder andere Tourist an Veranstaltungen, wie zum Beispiel einem Weinfest oder einer Schiffsausflugsfahrt teilnehmen.

Im Jahr 1999 haben einige Bundesbehindertenverbände die Nationale Koordinationsstelle Tourismus für Alle e.V. - kurz NatKo - gegründet. Seit dieser Zeit gilt es gemeinsam gegenüber der Tourismusindustrie einstimmig über die Belange des barrierefreien Tourismus zu informieren, sensibilisieren und motivieren. Zahlreiche Projekte und Erfolge zeigen, dass die Arbeit und das Engagement von großer Bedeutung sind. So wurden zum Beispiel in 30 Seminaren deutschlandweit Mitarbeiter aus Gastronomie, Hotellerie und weitere Tourismusanbieter zum Thema sensibilisiert und geschult. Auch politisch ist das Thema des barrierefreien Tourismus salonfähig geworden. Ob in den Parteien oder im Tourismus- ausschuss der Bundesregierung - es wird kontrovers und unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit diskutiert. Mit Freude habe ich das Amt des Ansprechpartners für die ARGE Urlaub übernommen. Wenn Sie Fragen zum Thema oder Anregungen für unsere Arbeit haben, können Sie sich gern an mich wenden.

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ARGE Barrierefrei Leben

Barrierefrei Leben e.V.
Richardstraße 45, 22081 Hamburg
Wohnberatungsportal: www.online-wohn-beratung.de
E-Mail: info@online-wohn-beratung.de

Barrierefrei Leben e.V. bietet deutschlandweit eine kostenlose Wohnberatung per Internet für Privatpersonen an. Dieses Wohnberatungsportal richtet sich an Menschen, die ihre Wohnsituation aufgrund von körperlichen Einschränkungen, z.B. Querschnittlähmung verändern müssen und dazuInformations- und Beratungsbedarf haben.

Die Onlineberatung umfasst Unterstützung bei der Suche nach Hilfsmitteln für die Wohnung, Vorschläge für Wohnungsumbau bzw. Wohnungsanpassung, sowie Sichtung von Plänen für den barrierefreien Hausbau. Für die Beratungsanfragen über das Internet wurden einfache Formulare entwickelt, die es den Ratsuchenden erleichtern, übersichtlich und schnell ihre Problemlagen zum Wohnen darzustellen. Die Ratsuchenden bekommen durch die Experten von Barrierefrei Leben individuelle Lösungsvorschläge per E-Mail.

In Zusammenarbeit mit Herstellern zeigt Barrierefrei Leben e.V. zwei virtuelle Produkt- schauen. Diese bestehen aus einheitlich und übersichtlich aufgebauten Anzeigenseiten. Anhand von Bildern und Produktbeschreibungen kann man sich schnell einen Marktüberblick zu Lösungsmöglichkeitenverschaffen.

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