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Die Arbeitsgemeinschaften (ARGE)
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ARGE Ambulante Dienste
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ISB Ambulante Dienste
Milan Kadlec
Bornberg 94, 42109 Wuppertal
Tel.: (02 02) 45 02 71, Fax: (02 02) 45 39 42
Email: info@isb-ggmbh.de
http://www.isb-ggmbh.de
Von jeher hat sich die ARGE Ambulante Dienste mit praktischen Hilfen
und politischer Arbeit immer zweigleisig engagiert. Im Vordergrund
stand und steht natürlich die praktische Arbeit, zu der
Beratungsgespräche über Leistungen der verschiedenen
Kostenträger (Kranken- und Pflegekassen, Sozialhilfeträger u.
a.) und alltagsnahe Tips rund um die Organisation der häuslichen
Pflege gehören.
Ein besonderer Schwerpunkt ist die Beratung von heimbeatmeten Querschnittgelähmten.
Daneben bemüht sich die ARGE, bei der Vermittlung von Kontakten zu
öffentlichen Stellen, Sozialdiensten, Rechtsdiensten etc.
behilflich zu sein.
Auf Landes- und Bundesebene setzt sie sich mit Schreiben zu aktuellen
Sachverhalten für die Belange von behinderten Menschen ein. Die
Themecn sind vielfältig und reichen von Fragen zur gesetzlichen
Novellierung der Kostenstrukturen bis zu Themen wie Arbeitgebermodelle
in der individuellen Schwerbehindertenbetreuung.
Darüber hinaus ist die ARGE Ambulante Dienste aktives Mitglied in
der Arbeitsgemeinschaft „Heimbeatmung und
Respiratorentwöhnung“ mit Sitz in Göttingen.
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ARGE Bauen & Umwelt
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Dipl. Ing. Dirk Michalski
Sachverständiger für barrierefreies Planen und Bauen
Im Hohnsiefen 1, 53819 Neunkirchen-Seelscheid
Tel. +Fax: (0 22 47) 60 70
www.barriere-frei-bauen.de
Email: michalski@barriere-frei-bauen.de
Archiketur- und Ingenieurböro Opper,
Auf der Wiese 20, 41564 Kaarst (Driesch)
Tel.: (0 21 31) 51 17 09
Fax.: (0 21 31) 51 17 00
www.opper-architekten.de
Email: buero@@opper-architekten.de
Die ARGE Bauen und Umwelt möchte in erster Linie dem noch
häufig bestehenden Informationsdefizit bezüglich Barrierefrei
Bauen bzw. Planen und der damit verbundenen Umweltgestaltung abhelfen.
Zu der Thematik „Barrierefrei“ ist anzumerken, dass sich
dies auf alle Behinderungen bezieht und die Berücksichtigung allen
Menschen zugute kommen sollte!
Es hat sich gezeigt, dass die vorhandenen Informationen und Ressourcen
(Fachplaner) häufig aus Unkenntnis nicht abgerufen werden. Wo dies
wissentlich nicht berücksichtigt wird, gilt die aktive
Einmischung!
Inhaltliche Anfragen aller Art, von Betroffenen und Interessierten (aus
welchen Gründen auch immer) sollen und werden so weit wie
möglich bearbeitet. Innerhalb der ARGE werden die fachspezifischen
Informationen gesammelt und zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus wird an der weiteren Verbreitung und stetigen
Verbesserung der bestehenden Literatur und der DIN Normen gearbeitet.
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ARGE Öffentlichkeitsarbeit
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Peter Mand
Felbelstrasse 15, 47799 Krefeld
Tel.: (02151) 6 21 70 00
Emal: peter.mand@t-online.de
Die Satzung der Fördergemeinschaft der
Querschnittgelähmten in Deutschland e.V. sieht als einen der
Tätigkeitsschwerpunkte die Öffentlichkeits- und
Informationsarbeit vor. Um dieser Aufgabe verstärkt nachkommen zu
können beschäftigt sich nun eine eigene Arbeitsgemeinschaft
mit diesem Thema.
Die ARGE Öffentlichkeitsarbeit unterstützt vorrangig die
Informations- und Beratungstätigkeit Betroffener mit Hilfe von
Informationsmaterial und der Veröffentlichung von
Fachinformationen. Eine neue Schriftenreihe wird Schwerpunktthemen aus
dem Umfeld der Querschnittlähmung aufgreifen. Aber auch in der
Öffentlichkeit soll das Thema Querschnittlähmung stärker
wahrgenommen werden und ein Bewußtsein für die Probleme
querschnittgelähmter Menschen erzeugt werden, denn erklärtes
Ziel der Fördergemeinschaft ist auch über das Thema
Querschnittlähmung zu informieren und aufzuklären.
Abgesehen von den vorgenannten Gründen soll mit der intensivierten
Öffentlichkeitsarbeit aber auch für die
Fördergemeinschaft geworben werden. Berichte über Projekte,
Tätigkeitsschwerpunkte und "Leistungen" sollen ein Bild von der
umfassenden Arbeit der Fördergemeinschaft zeichnen und
möglichst viele Betroffene, Angehörige und Interessierte
für unsere Arbeit gewinnen. Denn wie alle Selbsthilfegruppen und
Interessenverbände, so sind auch wir auf eine breite
Mitgliederbasis angewiesen, um unsere Anliegen durchsetzen und noch
besser als bisher helfen zu können. Vor allem die Gewinnung
aktiver Mitglieder ist Voraussetzung für die Fortführung der
außerordentlich wichtigen Arbeit und die zukünftige
Versorgung mit Rat und Hilfe.
Die ARGE Öffentlichkeitsarbeit dient aber auch als Schnittstelle
zu den Mitgliedern. Stärker als bisher sollen diese in Zukunft mit
regelmässigen Informationen über die Tätigkeiten der
Fördergemeinschaft versorgt werden und last but not least
möchten wir Spender informieren wofür ihr Geld Verwendung
findet. Melden Sie sich bei der ARGE Öffentlichkeitsarbeit, wenn
Sie Kritik oder Anregungen haben, wenn Sie helfen können oder Ihre
Erfahrungen einbringen möchten. Vielleicht haben Sie Interesse an
einer unserer Arbeitsgemeinschaften mitzuwirken, haben einen
interessanten Beitrag oder wollen zu einem bestimmten Thema Stellung
beziehen. Wir freuen uns in jedem Fall auf Ihre Nachricht!
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ARGE Schmerz
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Margarete Gritli Blickensdörfer
Gottfried-Keller-Straße 54, 40474 Düsseldorf
Tel.: (02 11) 38 73 69 67,
Email: gblickensdoerfer@ish.de
Die ARGE Schmerz ist eine Hilfe für
alle Querschnittgelähmten, die mit Schmerzen zu tun haben,
insbesondere aber für jene, die in den durch
Rückenmarkverletzung gefühllosen Körperteilen oder
Gliedmaßen starke Schmerzen verspüren. Diese
Missempfindungen - vergleichbar mit dem Schmerz, den Amputierte in ihren
nicht mehr vorhandenen Gliedmassen empfinden - können sofort oder
auch erst viele Jahre nach Erleiden der Querschnittlähmung
eintreten. Eine bei allen Querschnittgelähmten zielführende
Therapie ist heute weltweit noch nicht möglich, da die Ursache
dieses Schmerzphänomens nicht ausreichend geklärt ist.
Die ARGE Schmerz der FGQ hat in der Vergangenheit schon vielen
Querschnittgelähmten helfen können mit den chronischen
Schmerzen besser umzugehen. Das Ziel ist jedoch, die Forschungsarbeit
nach den Schmerzursachen fortzusetzen, so dass schliesslich eine
erfolgreiche Therapie möglich ist.
Auf dem Weg dahin sind von der ARGE schon wichtige Vorarbeiten
geleistet worden. Mit finanziellen Mitteln aus dem Bundesministerium
für Forschung und Technologie wurde eine detaillierte
Bestandsaufnahme bei rund 1.000 Querschnittgelähmten an 4
großen Rehazentren, die auch Stützpunkte der FGQ sind, von
1993-1995 durchgeführt. Der umfassende Forschungsbericht
„Beschreibung und Dokumentation von Schmerzzuständen bei
Querschnittgelähmten“ kann eine wichtige Grundlage für
weitergehende Forschungsarbeiten sein.
Im Paraplegiker, dem Nachrichtenmagazin der Querschnittgelähmten
in Deutschland, tragen Veröffentlichungen zum Thema Schmerz dazu
bei, dass ein Erfahrungs- und Informationsaustausch stattfindet.
Auch zu ausländischen Organisationen und Vereinigungen, die sich
mit der Lösung von Schmerzproblemen befassen, bestehen
langjährige und gute Kontakte.
Die ARGE Schmerz hat Schritte dahingehend unternommen, dass im heutigen
Multi-Media-Zeitalter querschnittgelähmte Schmerzpatienten
künftig auch die enormen Informationsmöglichkeiten im
weltweit operierenden Internet nutzen können. Ein
Videokonferenz-System soll mit Unterstützung der Deutschen
Stiftung Querschnittlähmung möglichst bald praktische
Anwendung finden.
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ARGE Schule & Studium
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Karen Fischer
Tel.: (02 31) 75 97 66
Email: sofortkennung_22133mail1@t-online.de
Während der Planung und Organisation von schulischer Laufbahn,
beruflicher Ausbildung oder Studium wird leider nur allzu deutlich,
dass die individuellen Bedürfnisse von Menschen mit einem Handicap
- zumindest außerhalb der Sondereinrichtungen - bislang
weitgehend ignoriert werden oder jedenfalls noch keine ausreichende
Beachtung finden. Persönliche Erfahrungen verdeutlichen, dass wir
auch weiterhin gegen Diskriminierung und für Chancengleichheit
kämpfen müssen. Außerdem kostet die Überwindung
von Hürden innerhalb des Bildungssystems durch individuelle
Lösungen den einzelnen noch sehr viel Kraft und Zeit.
Neben der Gestaltung eines barrierefreien Lebensraums, sowie Anträgen
auf Pflegeleistungen und Assistenz, technischen und medizinischen
Hilfsmitteln und Therapien stellen sich im Zusammenhang mit der Planung
und Organisation des schulischen, als auch beruflichen Werdegangs für
SchülerInnen und Eltern viele Fragen.
Die ARGE "Schule & Studium" hat daher allgemeine und aktuelle
Informationen zum Bildungssystem in Deutschland zusammengestellt. Unser
Infopaket basiert unter anderem auf den Veröffentlichungen der
entsprechenden Bundesministerien, der Kultusministerkonferenz, der
entsprechenden Landesministerien der jeweiligen Bundesländer und
der jeweiligen sozialen Kostenträger.
In unserem Informationsangebot lassen sich unter anderem
ausführlich folgende Themen nachlesen: Bildungseinrichtungen,
Bildungsaufträge und Bildungsangebote (Sonderschule für
Körperbehinderte, Grundschule, Haupt-, Real-, Gesamtschule,
Gymnasium, Berufs-und Kollegschulen, Fachhochschulen,
Universitäten etc.), Förderdiagnostische Gutachten zur
Bestimmung von individuellem Förderbedarf und dem Förderort.
Mit im Paket: Adressenliste von Bildungseinrichtungen für Menschen
mit einer Körperbehinderung, von Bildungseinrichtungen mit
Integrationsklassen (behinderte und nichtbehinderte Menschen lernen
gemeinsam in einer Schulklasse), von Landesministerien,
Bezirksregierungen, Schulämtern, Behindertenbeauftragten und
Kostenträgern.
Über dieses Angebot hinaus stehen wir im Rahmen von Beratung,
Informations- und Erfahrungsaustausch gerne persönlich zur
Verfügung.
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ARGE Rechtsbeistand in Fragen des Sozialrechts
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Herbert Müller
Freiherr-vom-Stein-Str. 47, 56566 Neuwied/Engers
Tel.: (0 26 22) 889 632, Fax: (0 26 22) 889 636
Mo Di Do Fr 10-13 Uhr und 14-18 Uhr
Email: h.mueller@engers.de
Die Fördergemeinschaft der Querschnittsgelähmten
in Deutschland e.V. (FGQ) ist eine bundesweit aktive, als
mildtätig anerkannte Selbsthilfe-Organisation.
(Nähere Informationen/ Anmeldeformular/ Spendenkonto s. unten)
Die FGQ hat
mich als Rechtsbeistand und Prozessagent
bevollmächtigt. Meine Tätigkeit übe ich
ehrenamtlich aus. Bisher konnte ich jeden, der sich an
mich gewendet hat, soweit es sich um einen Fachbereich handelt, in dem
ich mich auskenne – und das sind im Sozialrecht viele, helfen.
Durch eine
Änderung des Sozialgerichtgesetzes (SGG) zum 01.07.2008, in
Verbindung mit dem Rechtsdienstleistungsgesetz, darf ich nur noch Mitglieder der FGQ beraten
und vertreten. Sollte ich dabei nicht selbst sinnvoll helfen
können, bemühe ich mich, durch die Vermittlung von
Kontakten zu geeigneten Spezialisten zu einer Problemlösung
beizutragen.
Auch in der
Zukunft ist die Zahlung von Honorar keine Bedingung für mein
Engagement. Bei einem positiven Ergebnis meiner Bemühungen freut
sich aber der
Schatzmeister der FGQ (siehe unten) natürlich über eine
Spende zur Unterstützung der Arbeit zugunsten
querschnittgelähmter Menschen (deren Höhe im eigenen
Ermessen liegt). Sollten Sie noch kein Mitglied unserer Organisation
sein, können
Sie das nachstehende Anmeldeformular ausfüllen und uns per Post,
Mail oder Fax übermitteln. Für Querschnitts- gelähmte
kostet die Mitgliedschaft in der FGQ nur 15 EUR jährlich (für
andere Personen30 €, im Rahmen einer Familienmitgliedschaft nur 15 €). Der
Bezug der Zeitschrift PARAPLEGIKER mit vielen wichtigen Informationen 4
x jährlich
ist darin enthalten.
Wenn Sie bereits FGQ
Mitglied sind, sollten Sie dieses Informationsblatt an andere
Betroffene weiterreichen, damit unsere Selbsthilfe-Organisation durch
noch mehr Mitglieder weiter gestärkt wird.
> Anmeldung
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ARGE Recht
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Schadensersatzrecht
Gottfried Weller
Email: GottfriedWeller@arcor.de
Wir, die Arbeitsgemeinschaft Recht der Fördergemeinschaft der
Querschnittgelähmten in Deutschland e.V. haben uns zum Ziel
gesetzt, über die rechtlichen Problematiken nach einer
Querschnittlähmung aufzuklären und eine erste Hilfestellung
für den schwierigen Kampf mit den Versicherern und den
Sozialkassen zu geben.
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ARGE Urlaub
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Johann Kreiter
Laubenweg 1, 70565 Stuttgart
Tel.: (07 11) 715 64 90, Fax: (07 11) 715 64 92,
Email: jnkreiter@aol.com
Die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten (FGQ)
gehört zu den Pionieren in Sachen barrierefreier Tourismus. Schon
bald nach der Gründung der FGQ, vor mehr als 25 Jahren, wurde klar,
dass Urlaub für viele Querschnittgelähmte ein leidvolles
Thema war. Es gab so gut wie keine Möglichkeiten. Die ARGE Urlaub
in der FGQ ging mit Elan an das Thema, verhandelte mit Reiseanbietern,
entwarf einen richtungsweisenden Erhebungsbogen und stellte
Überlegungen an, selbst ein Ferienangebot zu machen (letzteres
inzwischen mit einem eigenen Häuschen in Österreich
verwirklicht). Kontakt über die FGQ-Zentrale in
Mölsheim.
In erster Linie will die ARGE
Urlaub durch Informationen und Beratung die FGQ-Mitglieder zum Reisen
ermuntern. Aber auch in der Öffentlichkeit soll das Thema Reisen
mit Behinderung stärker wahrgenommen und ein Bewusstsein für
die Probleme behinderter Reisender erzeugt werden. Unsere Aufgabe ist es, für die Verbesserung
von Reise- und Urlaubsmöglichkeiten für Menschen mit
Mobilitätseinschränkungen zu arbeiten. Davon profitieren
nicht nur Menschen mit Querschnittlähmung und ihre
Angehörigen, sondern auch andere Gehbehinderten und
Rollstuhlfahrer, Menschen mit anderen Behinderungen, aber auch
Ältere und Familien mit kleinen Kinder. Für behinderte
Menschen ist ein barrierefreies Angebot für einen erholsamen
Urlaub unerlässlich - für alle anderen bedeutet es Komfort
und Qualität im Urlaub.
Vor mehr
als 20 Jahren habe ich damit begonnen mich mit dem barrierefreien
Tourismus zu beschäftigen. Heute verspricht die bauliche
Barrierefreiheit in den skandinavischen Ländern ein besonderes
Reiseerlebnis. In den südlichen Ländern werden Barrieren
durch Gastfreundschaft und Service ausgeglichen. In Deutschland gibt es
im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Sachen
Barrierefreiheit und Gastfreundschaft noch viel zu verbessern, auch
wenn sich schon viel getan hat. Als Reisejournalist und Vorsitzender
der Nationalen Koordinationsstelle Tourismus für Alle e.V. (NatKo)
setze ich mich mit vielen Mitstreitern seit Jahren dafür
ein.
Die meisten Mitarbeiter in
Reisebüros sind überfordert, wenn es zum Beispiel darum geht
eine barrierefreie Unterkunft zu finden oder auch Mietwagen mit Handgas,
barrierefreie Ausstellungen und Museen, Strandzugänge, Restaurants
usw. Als Mensch mit Behinderung bin ich also auf das Internet
angewiesen. Hier finde ich, was ich suche, jedoch oft erst nach langer
Zeit. Aber stimmen die abgerufenen Informationen? Und am Telefon?
“ Bisher sind die Leute im Rollstuhl hier immer zurecht gekommen
- die konnten aber auch aufstehen, können Sie das nicht?”
habe ich oft gehört..... Menschen mit Behinderung müssen sich
auf die Genauigkeit und Richtigkeit der Angaben verlassen können.
Das muss von den touristschen Anbietern verstanden werden.
Die Bahn hat sich in den letzten Jahren
bezüglich der Barrierefreiheit und des Service- angebotes
weiterentwickelt. Doch bleibt einem Menschen im Rollstuhl aufgrund der
gewünschten Anmeldung eine spontane Bahnfahrt in vielen
Fällen verwehrt. Hoffen wir auf die angekündigten
fahrzeuggebundenen Einstiegshilfen auch in Fernreisezügen. Der
Individualreisende mit PKW ist da freier. Doch auch ihm kann am
Urlaubsziel so manches überraschen. Hier haben sich in den letzten
Jahren zahlreiche barrierefreie Angebote entwickelt. Aber was
nützt einem das beste barrierefreie Bad, wenn man im Ort und der
näheren Umgebung nichts unternehmen kann? Auch der
mobilitätseingeschränkte Gast möchte wie jeder andere
Tourist an Veranstaltungen, wie zum Beispiel einem Weinfest oder einer
Schiffsausflugsfahrt teilnehmen.
Im Jahr 1999 haben einige
Bundesbehindertenverbände die Nationale Koordinationsstelle
Tourismus für Alle e.V. - kurz NatKo - gegründet. Seit dieser
Zeit gilt es gemeinsam gegenüber der Tourismusindustrie einstimmig
über die Belange des barrierefreien Tourismus zu informieren,
sensibilisieren und motivieren. Zahlreiche Projekte und Erfolge zeigen,
dass die Arbeit und das Engagement von großer Bedeutung sind. So
wurden zum Beispiel in 30 Seminaren deutschlandweit Mitarbeiter aus
Gastronomie, Hotellerie und weitere Tourismusanbieter zum Thema
sensibilisiert und geschult. Auch politisch ist das Thema des
barrierefreien Tourismus salonfähig geworden. Ob in den Parteien
oder im Tourismus- ausschuss der Bundesregierung - es wird kontrovers und
unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit diskutiert. Mit Freude
habe ich das Amt des Ansprechpartners für die ARGE Urlaub
übernommen. Wenn Sie Fragen zum Thema oder Anregungen für
unsere Arbeit haben, können Sie sich gern an mich wenden.
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ARGE Barrierefrei Leben
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Barrierefrei Leben e.V.
Richardstraße 45, 22081 Hamburg
Wohnberatungsportal: www.online-wohn-beratung.de
E-Mail: info@online-wohn-beratung.de
Barrierefrei Leben e.V. bietet
deutschlandweit eine kostenlose Wohnberatung per Internet für
Privatpersonen an. Dieses Wohnberatungsportal richtet sich an Menschen,
die ihre Wohnsituation aufgrund von körperlichen
Einschränkungen, z.B. Querschnittlähmung verändern
müssen und dazuInformations- und Beratungsbedarf haben.
Die
Onlineberatung umfasst Unterstützung bei der Suche nach
Hilfsmitteln für die Wohnung, Vorschläge für
Wohnungsumbau bzw. Wohnungsanpassung, sowie Sichtung von Plänen
für den barrierefreien Hausbau. Für die Beratungsanfragen
über das Internet wurden einfache Formulare entwickelt, die es den
Ratsuchenden erleichtern, übersichtlich und schnell ihre
Problemlagen zum Wohnen darzustellen. Die Ratsuchenden bekommen durch
die Experten von Barrierefrei Leben individuelle
Lösungsvorschläge per E-Mail.
In
Zusammenarbeit mit Herstellern zeigt Barrierefrei Leben e.V. zwei
virtuelle Produkt- schauen. Diese bestehen aus einheitlich und
übersichtlich aufgebauten Anzeigenseiten. Anhand von Bildern und
Produktbeschreibungen kann man sich schnell einen Marktüberblick
zu Lösungsmöglichkeitenverschaffen.
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